Was kosmische Strahlung an der Heliopause zeigte
Das Cosmic Ray Subsystem (CRS) zählte energiereiche Teilchen beim Überqueren der Heliopause. Die Messungen zeigen einen Übergang der Teilchenumgebung, keine feste Wand.

Zwei Teilchengruppen
Hochenergetische galaktische kosmische Strahlung kommt von außerhalb der Heliosphäre. Die Teilchen mit geringerer Energie im Diagramm stammen aus der Sonnenblase. CRS misst ihre Trefferhäufigkeit; daraus lässt sich die Entfernung nicht direkt ablesen.
Was sich an der Grenze ändert
Die obere Kurve steigt bei beiden Übergängen an, während die untere Kurve abfällt. Voyager 1 erfasste dies 2012 und Voyager 2 im Jahr 2018. Ort und Zeitpunkt waren verschieden, deshalb unterscheiden sich die Einzelheiten.
Die Daten richtig lesen
Das Diagramm zeigt historische Messungen und keine aktuellen Teilchenwerte. Zusammen mit Plasma- und Magnetfeldmessungen halfen sie, die Heliopause zu erkennen. Sie ist eine veränderliche Region und keine feste Oberfläche.