Triton: Fontänen über einem Eismond
Eine Bildfolge von Voyager 2 aus dem Jahr 1989 zeigt eine aktive dunkle Fontäne auf Triton, dem größten Neptunmond.
2026-09-24 · NASA/JPL

Drei Aufnahmen statt eines Augenblicks
Die NASA-Bilder entstanden am 26. August 1989 in Abständen von etwa 45 Minuten. Dunkles Material steigt rund acht Kilometer hoch und wird ungefähr 150 Kilometer mit dem Wind verweht. Auf der letzten Aufnahme ist auch der Schatten der Wolke zu erkennen.
Was die Bildfolge belegt
Die Veränderung zwischen den Bildern zeigt einen wirklichen Vorgang in Tritons dünner Atmosphäre. Voyager 2 lieferte damit einen direkten Hinweis auf Aktivität auf diesem sehr kalten Mond. Das Wort Geysir beschreibt das Aussehen; die Bilder allein zeigen nicht die genaue Energiequelle unter dem Eis.
Ein möglicher Mechanismus
Nach einer NASA-Hypothese erwärmt Sonnenlicht dunkle Teilchen im Stickstoffeis. Steigender Gasdruck könnte dann feines Material durch eine Öffnung pressen. Das ist eine Erklärung der Beobachtung, keine direkte Messung unter der Oberfläche.