Die Bordcomputer der Voyagers
Drei spezialisierte Rechnertypen in redundanten Paaren teilen Befehle, Daten und Lagekontrolle.
Fakten geprüft am 30.08.2026 · NASA — Voyager FAQ ↗

Drei Typen, jeweils doppelt
NASA beschreibt je zwei CCS-, FDS- und AACS-Rechner. Zusammen besitzen sie etwa 32.000 Speicherwörter in 16- und 18-Bit-Architekturen. Sie sind spezialisierte Systeme und nicht sechs austauschbare Universalcomputer.
Beleg: NASA — Voyager FAQ ↗
Befehle, Schutz und Wissenschaftsdaten
CCS dekodiert Bodenbefehle, führt gespeicherte Sequenzen aus und enthält Fehlererkennung und Korrekturroutinen. FDS steuert Instrumente, sammelt und formatiert Daten und führt den Bordzeitzähler sowie Frequenzreferenzen.
Antenne zur Erde ausrichten
AACS kontrolliert Lage und Manöver und hält die Hochgewinnantenne zur Erde. Es nutzt Himmels- oder Kreiselreferenzen und kleine Triebwerke. NASA nennt zwei 18-Bit-AACS mit je 4.096 Wörtern.
Beleg: NASA — Voyager FAQ ↗
Reaktion bevor die Erde antworten kann
Die Rechner verarbeiten rund 8.000 Befehle pro Sekunde und nutzen interruptgesteuerte Assemblersoftware. Programmierter Fehlerschutz erkennt ausgewählte Zustände und bringt die Sonde in eine sicherere Konfiguration. Das sind feste Regeln, keine allgemeine künstliche Intelligenz.
Beleg: NASA — Voyager Science ↗ · NASA — Voyager technical facts ↗
Verwandte Themen
Diese Artikel folgen denselben Belegregeln und Primärquellen.
Wie Voyager mit der Erde kommuniziert
Befehle, Deep Space Network, Funkbänder, Datenraten und Signallaufzeit der Voyager-Sonden.
Artikel öffnen →Voyager-Energie und RTGs
Wie radioaktive Wärme Strom erzeugt und NASA jeden Watt der Voyager-Sonden einteilt.
Artikel öffnen →Voyager-Navigation
Referenzbahn, DSN-Doppler und Ranging, Lagekontrolle, Kurskorrekturen und Swing-bys.
Artikel öffnen →Quellen des Artikels
Fakten stammen aus den folgenden Primärquellen von NASA und JPL. Veränderliche Betriebsdaten sind datiert.