Grenze des Sonnenwinds

Heliosphäre und interstellarer Raum

Beide Sonden überquerten die solare Plasmagrenze in verschiedenen Richtungen; gravitativ gebundene Objekte reichen viel weiter.

Fakten geprüft am 30.08.2026 · NASA — Interstellar Science ↗

Voyager im interstellaren Raum
Die Sonden messen jenseits der Heliopause aus zwei Richtungen. NASA/JPL.
Sonnenwindblase

Keine feste Kugel

Der Sonnenwind trägt Teilchen und Magnetfeld nach außen und bildet die Heliosphäre. Form und Grenze reagieren auf Sonnenaktivität und interstellares Umfeld. Am Termination Shock wird der Wind abgebremst; zwischen ihm und Heliopause liegt die Heliosheath.

Beleg: NASA — Interstellar Science ↗ · NASA — Voyager FAQ ↗

Zwei Übergänge

Termination Shock und Heliopause

Voyager 1 überquerte den Schock 2004 und die Heliopause am 25.08.2012. Voyager 2 folgte 2007 und am 05.11.2018. Verschiedene Flugrichtungen zeigen, dass die Grenze weder symmetrisch noch unbeweglich ist.

Beleg: NASA — Voyager 1 ↗ · NASA — Voyager 2 ↗ · NASA — Interstellar Science ↗

Beleg von Voyager 1

Teilchen, Magnetfeld und Plasmadichte

Da das Plasmainstrument ausfiel, nutzte das Team abrupte Änderungen heliosphärischer Teilchen, kosmischer Strahlung und Magnetfeld. Spätere Plasmawellenmessungen zeigten dichteres äußeres Plasma und bestätigten den Übergang im August 2012.

Beleg: JPL — Voyager 1 interstellar boundary evidence ↗

Voyager 2 und Sonnensystem

Direkte Plasmamessung, aber nicht der gravitative Rand

Das arbeitende PLS von Voyager 2 maß am 05.11.2018 das Verschwinden des Sonnenwindflusses. Die Heliopause markiert interstellaren Raum nach Plasmadefinition. Die Oortsche Wolke liegt weiter außen; ihr Durchflug dauert zehntausende Jahre.

Beleg: JPL — Voyager 2 enters interstellar space ↗ · NASA — Voyager FAQ ↗

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